Andacht für verstorbene Kinder in der Kirche St. Cäcilia Östringen
Ein Licht geht um die Welt
Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen seit vielen Jahren Eltern, Verwandte und Freunde von verstorbenen Kindern rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt. Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass diese Kinder das Leben erhellt haben und dass sie nie vergessen werden. Das Licht steht auch für die Hoffnung, dass die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben lässt. Das Licht schlägt Brücken von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, von einem Haus zum anderen, von einer Stadt zur anderen, von einem Land zum anderen. Es versichert Betroffene der Solidarität untereinander. Es wärmt ein wenig das kalt gewordenen Leben und wird sich ausbreiten, wie es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.
Quelle: Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V.; http://www.veid.de
In der Andacht am 2. Sonntag im Dezember, 18.30 Uhr gedenken wir in der Östringer Kirche der verstorbenen Kinder und entzünden in der Kirche Kerzen für sie. Wir reihen uns so in die weltweite „Gedenk-Lichterkette" ein und bringen unsere Hoffnung zum Ausdruck, dass das Licht stärker ist als die Dunkelheit. Eingeladen sind alle Eltern, Geschwister, Großeltern, Verwandte und Freunde verstorbener Kinder.
